Montag, 11. November 2019

DAS LEBEN DREHT SICH NUR NOCH UM DIESE EINE SACHE

Wen das Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom trifft, zumindest die ca. 5 Prozent, die es stark trifft, denken meist ihr Leben lang nur noch an den Tag, an dem sie die Vasektomie haben machen lassen plus die Möglichkeiten, irgendwann wieder eine Art Normalität zu erreichen. Dieser Fall hier (https://www.postvasectomypain.org/t/hoping-for-pain-resolution/4834) zeigt auf, wie viel ein Mann zu machen bereit ist, damit er ein wenig weniger Schmerzen hat. Meist hilft es leider nicht einmal.
Nochmals: Eine Vasektomie sollte sehr gut überlegt sein und man sollte wissen, dass mindestens 5 Prozent der Vasektomierten danach meist ein Leben lang starke Schmerzen haben.

Mittwoch, 6. November 2019

DIE WELT DER FRAUEN – ÄRZTE SOLLTEN AUCH DA VERSTÄNDNISVOLLER SEIN

Doch soll hier auch einmal gesagt werden, dass es bei den Frauen etwas Ähnliches gibt wie bei den Männern, was die Akzeptanz betrifft. Bei den Frauen glaubt fast kein Arzt, dass sie extreme Schmerzen haben, wenn eine «Vulväre Vestibulitis» vorliegt: «Das Vestibulitis Vulvae Syndrom (VVS) ist einer der häufigsten Gründe für die Dyspareunie (Schmerzen beim Geschlechtsverkehr) bei der Frau im gebärfähigen Alter. Das Krankheitsbild ist vor allem in Europa wenig bekannt. Typischerweise werden Patientinnen mit Vestibulitis während vielen Jahren und mit wenig Erfolg medikamentös behandelt und sie wechseln oft ihre Ärzte.» (https://www.kantonsspitalbaden.ch/Fachbereiche/Gynaekologie/Vestibulitis/index.html)

VERKEHRTE WELT

Seltsam ist auch, dass in unserer Welt, in der meist Frauen als diejenigen gesehen werden, die zu etwas gezwungen werden, bei einer Vasektomie fast immer Zwang vonseiten der Frau kommt. Und zwar vielfach so heftig, dass bei vertauschten Rollen – wäre es also umgekehrt und der Mann würde versuchen, die Frau zu etwas zu zwingen – der Mann schon längst als völlig unsensibel betrachtet würde. Oder anders gesagt: «If a man tried to do that to a woman he would be seen as a brute.» https://www.postvasectomypain.org/t/wife-wants-me-to-get-a-vasectomy/1152/27)

ZUSAMMENFASSUNG EINER STUDIE

Nichts Neues unter der Sonne: Die Untersuchungen zeigen klar, dass Männer, die unter dem Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom leiden, keine wirklich guten Chancen auf Schmerzfreiheit haben, da man nicht weiss, was die Schmerzen genau auslöst. Hier die Zusammenfassung einer Studie: «Postvasectomy pain syndrome is a poorly defined entity that although uncommon, presents a diagnostic and treatment challenge for physicians. Although the definitive cause for postvasectomy pain may be unclear, it is evident that traditional treatments such as antibiotics, excisional surgery, and chronic pain medication are unlikely to result in a successful outcome. Multimodal therapy, including nerve blocks, medical management, psychiatric referral, and in select patients, vasectomy reversal, are most likely to result in improvement in the quality of life for these men. Further investigations of vasectomy associated autoimmunity and the origins of neuropathic pain will hopefully provide insight into the etiology and focal therapy for these patients' pain.» (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/j.1939-4640.2003.tb02675.x).
Tragisch ist auch, dass in dieser Studie zugegeben wird, dass fast ZEHN PROZENT der vasektomierten Männer Schmerzen entwickeln, dies aber als «kleiner Anteil» gesehen wird: However, only a small percentage of postvasectomy patients (less than 10%) develop PVPS.»

Montag, 4. November 2019

DEPRESSIONEN NACH VASEKTOMIE SIND ÜBLICH

Wer nach einer Vasektomie lange Zeit starke Schmerzen hat, oder wem die eigene Partnerin davonläuft, weil sie einen nicht mehr für einen «richtigen Mann» hält (obwohl sie die Vasektomie wollte; passiert mehr, als man[n] vorher denkt) –: der wird nach der Vasektomie, auch wenn er das vorher nicht kannte, gerne eine Depression entwickeln. Einige haben auch ‹einfach so› starke Missstimmungen, weil eine Vasektomie psychisch ein stärkerer Eingriff ist, als Urologen kommunizieren. Hier einige Stimmen, die sich dazu äussern: https://www.postvasectomypain.org/t/depression-after-vasectomy/3247.

Sonntag, 3. November 2019

NACH NEUER STUDIE ERLEIDEN 15.5 PROZENT LÄNGERE ZEIT SCHMERZEN

Eigentlich untersucht diese Studie hier (https://www.auajournals.org/doi/pdf/10.1097/JU.0000000000000304), ob es zwingend Opiate braucht nach einer Vasektomie. Und während die Studie eher zu einem NEIN kommt, sind für uns die Zahlen interessant: Die Studie wurde nicht von den operierenden Urologen durchgeführt und voilà: Schon sind die Zahlen mit Männern, die Schmerzen nach einer Vasektomie haben, viel höher, als Urologen sonst zugeben: 12.7 beziehungsweise 18.4 Prozent, also IM SCHNITT 15.55 PROZENT DER MÄNNER LEIDEN NACH DEM EINGRIFF OFFENBAR LÄNGERE ZEIT AN SCHMERZEN!

Mittwoch, 30. Oktober 2019

VIELE GEBEN BEI DIESEN SCHMERZEN EINFACH AUF

Es ist wirklich wie in einem schlechten Film: Wer nach einer Vasektomie Tag für Tag für Tag starke Schmerzen hat, gibt irgendeinmal auf. Ich glaube was die meisten – wie mein Freund – fertig macht, ist das Wissen, dass man es ‹freiwillig› gemacht hat. Allerdings hätte man es kaum gemacht, wenn man einen ehrlichen Urologen gehabt hätte: Wenn einem gesagt worden wäre, dass bis zu 15 Prozent der Männer nach einer Vasektomie Schmerzen entwickeln.
Aber eben; so liest es sich, wenn man(n) bereits sieben Jahre Schmerzen hatte: «At this point I just gave up… it’s been 7 years now and I was hoping the pain would eventually go away… it hasn’t, and the pain comes and goes, but is completely in the way of me having any kind of an active lifestyle, not to mention ruining me and my wife’s sex life. Also, with my change of appetite, I found I put on weight super easy. I went from a size 30” waist to size 36 even though I cut way back on what I eat.» (https://www.postvasectomypain.org/t/vasectomy-7-years-ago-lots-of-pain-what-s-chance-of-fixing-this/4699)

Dienstag, 22. Oktober 2019

SCROTAL PAIN

Die Canadian Urological Association schreibt in ihrem Merkblatt zur Vasektomie zwar auch nicht, dass das Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom nach neueren Studien bei bis zu 15 Prozent der Männern auftritt (einen Beleg für die Studie findet man zum Beispiel hier: http://www.vasectomy-information.com/post-vasectomy-pain-syndrome-scientific-review), aber sie schreiben immerhin, dass «some men have scrotal pain that persists for a few weeks or months. Over time, this usually resolves completely without specific treatment, although rarely this discomfort may persist.» (https://www.cua.org/themes/web/assets/files/patient_info/secured/en/48e-vasectomy_s.pdf) Und der letzte Satz ist natürlich der wichtigste: Es kann also sein, dass diese Schmerzen bleiben. – Und vielleicht noch wichtiger: Sie sagen nicht, WIE man die Schmerzen behandeln kann. Warum? Ganz einfach: Man weiss es nicht.

MAN(N) LASSE SICH NICHT VON DER PARTNERIN DRÄNGEN!

Liebe Männer: Mein Freund wünscht sich jeden Tag, er hätte sich nicht von seiner Partnerin zur Vasektomie drängen lassen (sie hat ihn in seiner Abwesenheit angemeldet und beim Arzt selbst dann auch noch gedrängt; selbst als er sagte, er wolle das lieber nicht tun, reagierte sie unterdrückend, schrie ihn an und stellte ihn massiv unter Druck): Nehmt lieber ein Leben lang ein Kondom, auch wenn das Eure Partnerin nicht will und selbst wenn ihr eine Allergie habt, die zu Juckreiz oder so führt. Ihr werdet Euch sonst – mit den massiven Schmerzen nach einer Vasektomie, falls Ihr zu den vermutlich etwa 5 Prozent gehört, die sie bekommen – jeden Tag wünschen, Ihr wärt so klug gewesen, die Vasektomie nicht zu machen! Denn die meisten Frauen reagieren auf die Untersuchungen, die sagen, etwa zehn Prozent der Männer bekämen solche Schmerzen (siehe hier: https://www.postvasectomypain.org/t/wife-wants-me-to-get-a-vasectomy/1152/2) damit, dass sie einfach sagen, ihr Partner bekäme das bestimmt nicht – und drängen weiter. Und falls es dann doch passiert, verdrängen sie es und werfen ihrem Partner, der mit den starken Schmerzen sich kaum einmal mehr um Kinder kümmern mag, vor, er solle doch mehr für die Familie tun; siehe zu solchen Fällen hier: https://www.postvasectomypain.org/t/wife-wants-me-to-get-a-vasectomy/1152).

ARTIKELSAMMLUNG

Eine Sammlung von wissenschaftlichen Artikeln zum Vasektomie-Folge-Schmerz-Syndrom: https://blog.crankycoder.com/2012/11/04/pvps-journal-articles-from-the-last-20-years/. Die Zahlen der Schmerzpatienten variieren dabei zwischen 0.5 und 43 Prozent! Aber die Studie, die 0.5 nennt, sagt selbst: «0.5-18 Prozent». Und es kommt wohl darauf an, wie stark die Schmerzen sind, wie gut man(n) sie aushält und wie sehr man(n) sich von ihnen das Leben beeinträchtigen lässt.

WAS AUCH IN DER SCHWEIZ GELTEN WÜRDE

In den USA, dem Land, in dem am meisten Forschungen über das Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom durchgeführt worden sind, gibt es den Leitfaden für Urologen bei einer Vasektomie. Darin wird auch festgehalten, dass ein Arzt eine Vasektomie auf keinen Fall erwägen soll, wenn er merkt, dass die Partnerin den Mann drängt. Diese Richtlinien bestehen auch in der Schweiz (von der Urologischen Gesellschaft). Trotzdem hat bei meinem besten Freund die Partnerin VOR DEM UROLOGEN gedrängt; sie hat gesagt: «Jetzt mach das einfach!» Kommt dazu, dass SIE es war, die ihn angemeldet hatte, als er im Ausland weilte. Trotzdem hat der Urologe nie auch nur nachgefragt.

EINMAL MEHR

Einmal mehr: Warum hört man(n) so wenig von den schlimmen Nebenwirkungen einer Vasektomie, die gar nicht so selten sind?
a)    Weil die Ärzte kein Interesse daran haben, wirklich ehrlich zu sein. Oder wie es jemand im Post Vasectomy Pain Forum sagt: «They continue to work in denial because it’s their golden goose procedure.» – Und so ist es: Bei welcher Operation verdienen sie schon 1000 bis 1500 Franken in 20 Minuten, ohne dass die Krankenkassen ihnen je auf die Finger schauen (weil es eben keine kassenpflichtige Operation ist)?
b)    Weil viele Männer sich nicht trauen oder es als unmännlich ansehen, über diese Schmerzen zu klagen: «Men don’t like crying in public about what’s in their pants.» Ebenfalls vom Post Vasectomy Pain Forum.
Dieses Forum hat übrigens gut 1000 aktive User. Aber viele, darunter auch mein bester Freund, melden sich nicht an, weil es ihnen zu kompliziert ist, weil es auf Englisch ist oder weil sie sich sonst durch das, was sie schreiben, verraten würden. Das wollen viele nicht, wie ich durch viele Mails an mich lesen musste. Viele haben vor allem davor Angst, dass sie von ihrer Partnerin verlassen würden, wenn sie erfahren würde, wie sehr sie immer noch darunter leiden. Auch das ist ja bei meinem besten Freund passiert.

Montag, 21. Oktober 2019

UND ES GIBT DEN HUMOR DOCH! STORY IN A NUTSHELL!! 😃

Da nimmt es einer mit Humor. Was ihn nicht dran hindert, auf den Urologen stinksauer zu sein. Wie auch nicht, wenn der einem den Humor um gut ein paar entscheidende Millimeter kürzt?

Dienstag, 15. Oktober 2019

SPASS DARF AUCH MAL SEIN – SPASS?

Im drittletzten Blogeintrag beklagt sich ein Mann, dass man wirklich auf sich allein gestellt bleibe, «when things go south». Ja, ob die Dinge nun ‹abwärts› gehen oder ‹nach Süden› oder ‹’gen Italien›: Wer Schmerzen im Hodenbereich nach Vasektomie bekommt, hört oft nur: «Aber du hättest es ja nicht tun müssen!» – Klar, das mag sein; aber wer seiner Partnerin etwas Gutes tun will UND vom Urologen belogen wird, der kann halt von Anfang an nicht richtig einschätzen, wie gefährlich eine Vasektomie eben ist. Gerade im 2019 hat auch in der Schweiz ein Mann wieder beide Hoden verloren und wäre beinahe gestorben, weil sich ein Gangrän entwickelt hat. DAS erwähnt fast kein Urologe, selbst wenn man(n) danach fragt!

Donnerstag, 10. Oktober 2019

SIND SIE TEUFLISCH GIERIG – ODER NUR IGNORANT?

Hätte ich so eine Frage vor drei Jahren gelesen, hätte ich nur laut gelacht. Aber inzwischen tue ich das nicht mehr. Ich kann es nicht mehr, seit mein bester Freund über zwei Jahre lang jeden Tag Höllenschmerzen leidet – und das nur, weil ein Urologe, dem nach einem Jahr bewiesen (juristisch erwiesen!) worden ist, dass er das Post-Vasektomie-Schmerz-Syndrom gekannt hatte, da er schon mehrere Patienten ‹betreute›, die dieses Schmerzsyndrom nach einer Vasektomie bei ihm bekamen und sich bei ihm meldeten, dass dieser Urologe willentlich meinen besten Freund angelogen hatte.
Doch man darf immerhin wirklich annehmen, dass es Urologen gibt, die dem Phänomen noch nicht wissend begegnet sind, da es in der Ärzte-Community generell eher verleugnet wird und die Symptome abgetan werden als psychisch oder aber als eine Erscheinung, die nichts mit einer Vasektomie zu tun haben. Drum also solche Fragen wie auf dieser Plattform: https://www.postvasectomypain.org/t/are-they-evil-or-just-ignorant/4705.

Aber wenn man(n) diese Plattform sich etwas genauer anschaut, merkt man, dass diese Schmerzen nach Vasektomie KEIN SELTENES PHÄNOMEN SIND!

Mittwoch, 9. Oktober 2019

WEITERER ARZT, DER VERSUCHT, ‹EHRLICH› SEIN

Auf seiner Webseite (https://www.theturekclinic.com/blog/truth-no-scalpel-post-vasectomy-pain-is-a-vasectomy-painful/) versucht dieser Urologe den Männern Mut zu machen: FALLS sie die No-Skalpel-Methode wählen (sonst sieht es noch schlechter aus), und falls sie die möglichen Schmerzen während der Operation nicht mitrechnen, und FALLS sie die Schmerzen in den ersten Wochen nicht mitzählen, und FALLS sie nicht zu den bis zu 5 Prozent der Männer gehören, die ‹nur› Schmerzen wegen eines Granuloms haben (das kann mehrere Monate danach auftreten, gibt er zu), und FALLS sie nicht eine Epididymitis bekommen (immerhin 1 Prozent erwähnt er), und FALLS sie nicht «Congestive Pain» haben (auch hier erwähnt er 1 Prozent), und FALLS sie nicht zu den blöden Fällen gehören, wo der Schmerz sowieso ein Leben lang bleibt (das sei unter 1 Prozent, sagt er) … – FALLS sie also nicht zu den mindestens etwa 8 Prozent gehören, die noch mindestens monatelang Schmerzen haben, DANN sei alles gut gegangen.
WOW!
Also kann man ganz schön beten, dass man nicht zu den fast 10 Prozent gehört, die Monate später oder ein Leben lang Schmerzen haben! Falls diese geringe Zahl bei diesem Urologen überhaupt stimmen. Denn wie schon oft auf diesem Blog: Die weltweit umfassendste Studie kommt zum Schluss, dass nach sieben Monaten noch 14.7 Prozent der Männer neue Schmerzen haben, bei einigen bleiben sie ein Leben lang. Und dass neuerdings belegt ist, dass vasektomierte Männer eben DOCH eher Prostatakrebs bekommen (siehe hier: https://vasektomie-gegner.blogspot.com/search?q=prostata), das erwähnt dieser ‹ehrliche› Urologe auch nicht.

Dienstag, 10. September 2019

DER TYPISCHE FALL – IN DEN USA

[Aus dem Post Vasectomy Pain Forum (= https://www.postvasectomypain.org/t/burning-pain-any-ideas/4671); Markierungen von mir:]
«Greetings, first just wanted to thank this forum. I have browsed and found alot of great info. My biggest regret was not finding this forum prior to the Vas.

My wife had just had a high risk pregnancy and Drs advised us not to have more kids and really pushed a VAS as the ‹safe› way to go so I did my part. Was an active runner, fit, no medical issues or surgical history.

Vas 1/29/16 @ 34, traditional scalpel 1 incision, cauterize consult and procedure same day. No mention of chronic pain, I honesty had been so healthy to that point I had no concept of poor heath. Truly Naive.

History: Right side went fine, but felt a shock during the left and had to administer another shot. Didn’t really have issues at first other than swelling and a strange tingling at the bottom of the scrotal skin which I didn’t even understand at the time. After 4 weeks had a horrible case of right Epidymitis. I had never heard of this and realized this ‹safe› procedure was a mistake. Std antibiotics and naproxen and it cleared up in a week. Fast forward 7 months and had pain in left side, more antibiotics and naproxen and it cleared up in a week. At the 1 year mark suddenly during a run had horrible pain on right side with burning into right thigh. Dr. tried Cipro, more naproxen but this time nothing worked and I HAVE BEEN IN CONSTANT PAIN SINCE JANUARY 2017 [geschrieben im September 2019]. The pain turned into a burning in the scrotum skin and burning on both thighs. Went back to the VAS doc who denied any connection and told me it was all in my head. I even contacted a few attorneys, but no one was interested. You are truly on your own when things go south.

Freitag, 6. September 2019

WIEDER DIESER GAP ZWISCHEN 1 UND 6 PROZENT

Die «PraxisDepesche» (https://www.praxis-depesche.de/nachrichten/notfalls-macht-man-den-eingriff-rueckgaengig), ein Fachforum, meldet (immerhin! Lange wurde es ganz verschwiegen!), dass «1 bis 6%» der Männer nach einer Vasektomie an Komplikationen leiden, meist an einem Schmerzsyndrom. Und wieder staunt der Laie: Man kann nach Hunderttausenden von Eingriffen (vor allem in den USA) nicht genauer sagen, wie viele Männer betroffen sind? Da spricht die Seite https://www.postvasectomypain.org doch eine andere Sprache: Dort kann man sehen, wie Tausende schwerste Schmerzzustände haben und noch viel mehr zumindest ‹moderate› Beschwerden. Von daher vielleicht der Unterschied? – Aber eben: Wer will schon ‹nur› moderate Beschwerden, wenn man vor der Operation meist versprochen bekommt, dass «alles kein Problem» sein wird?
Und übrigens: So rasch-rasch (wie das bei Problemfällen suggeriert wird) und billig ist der Eingriff auch nicht rückgängig zu machen: In der Schweiz kostet das gerne gegen 10'000 Franken.

Der Anstoss zu diesem BLOG

WIE ALLES BEGANN

Nein, ich will nicht alles auf die Frauen schieben. Auch die Männer können einmal ihren Teil zur Verhütung beitragen. Und erst recht möchte...

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