Montag, 6. Mai 2024

ALTERNATIVEN ZUR VERHÜTUNG FÜR MÄNNER

Zweitens: Schon seit Beginn des Blogs betone ich, dass es ausser den Kondomen (einige Männer oder Frauen sind darauf allergisch oder in längeren Beziehungen werden sie als störend empfunden) und der Vasektomie Alternativen bei der Verhütung geben sollte, die von den Männern angewandt werden könnte. Eine Möglichkeit ist jetzt mit dem Hodenring aufgetaucht. Die Methode klingt zwar etwas brutal (die Hoden werden in den Körper zurückgeschoben), aber sie dürfte effektiv sein, siehe hier: https://www.20min.ch/story/ohne-chemie-hodenring-verspricht-wirksame-verhuetung-fuer-den-mann-103033941. Dazu kommt, dass ja auch Frauen brutale Methoden über sich ergehen lassen müssen, um zu verhüten, man(n) vergleiche etwa diesen Bericht: https://www.20min.ch/story/elena-carriere-deutsches-model-gntm-kupferspirale-103034050 beziehungsweise https://www.20min.ch/story/verhuetung-das-einsetzen-der-spirale-war-ein-traumatischstes-erlebnis-103040710. Es wird spannend sein zu sehen, was in den nächsten Jahren auf den Markt kommt. Wobei, das habe ich auch schon 2017 gesagt ...

NACH LÄNGERER ZEIT

Längere Zeit habe ich hier nicht mehr regelmässig etwas eingestellt. Obwohl es meinem besten Freund (MAE; siehe den allerersten Beitrag) immer noch extrem schlecht geht. Aber es ist vieles halt ein wenig gesagt, obwohl es immer neue Belege gäbe dafür, was ich sagen möchte. Drum heute zwei Zusammenfassungen. Erstens über Ärzte allgemein:
Zum Beispiel, dass es in der Schweiz auch Ärzte gibt, die pro Tag 26 Stunden abrechnen. Was nicht nur nicht geht, weil der Tag ja bloss 24 Stunden hat, sondern auch nicht, weil kein Arzt, der eine eigene Praxis oder sonst etwas erreicht hat, derart lange an einem Stück arbeitet. Trotzdem hat es dieser Arzt immer wieder getan, siehe hier: https://www.20min.ch/story/krankenkassenpraemien-geldmaschine-arzt-rechnet-26-stunden-pro-tag-ab-103025781.
Schlimm auch, wie wenig sich viele Ärzte auf ihre Patienten einlassen können. Man muss fast denken, sie haben keine Empathie. Klar, sie müssen funktionieren und dürfen deswegen nicht zu nervös werden (weswegen eigentlich kein Arzt Familienmitglieder operieren sollte), aber Berichte wie folgende zeigen, dass Patienten für etliche Ärzte einfach nur Geldgeber sind: https://www.20min.ch/story/strafgericht-basel-frau-verblutet-bei-geburt-gynaekologe-fuehlte-sich-nicht-zustaendig-103034095.

Samstag, 3. Februar 2024

WAS ÄRZTE IN DER SCHWEIZ SO NEHMEN!

Durch Berichte in den Schweizer Medien beziehungsweise durch Eigenerfahrung gerade herausgefunden: Schweizer Ärzte verlangen - nicht im Spital, sondern in Arztpraxen - meist bis zu 270 Franken pro Stunde. Wobei einige pro Tag oftmals mehr als 24h abrechnen (das ist kein Witz; das kommt so zustande, dass es pro Patient/in eine Mindestzeit gibt, die ein Arzt verrechnen darf, auch wenn er/sie bloss 5 Minuten bei ihm war ...).
Aber eine absolute Frechheit: Bei der Absage eines Termins wird - auch wenn es rechtzeitig geschieht - bis zu 30.- berechnet - für die Zeit, das Telefon entgegengenommen zu haben!
Und auch das Ausstellen eines Rezepts (Dauer im Schnitt: Weniger als 1 Minute) wird oft 30.- verrechnet.

Und da wundern wir uns, warum die Gesundheitskosten derart hoch sind?!

Sonntag, 31. Dezember 2023

EIN WENIG TYPISCH

20 Minuten hat meinen besten Freund darüber interviewt, wie es war, von einem Urologen hereingelegt zu werden. Allerdings beschränken (sic!) sie sich nun vermutlich darauf, nur seine "Geschichte" zu bringen, also was für Schmerzen er habe etc. Dabei wäre der andere Teil genauso seine Geschichte - denn immerhin hat er ja juristisch gegen diesen Unmenschen Frissbös gewonnen!
Nunja, mehr dazu, wenn der Artikel erscheint. Aber es ist schon typisch: Die Schweizer Medien waren schon immer feige!

Donnerstag, 26. Oktober 2023

GEMISCHTE GEFÜHLE

Ich war hier in letzter Zeit nicht mehr wirklich aktiv. Und drum heute einfach ein paar Artikel zum weiteren Umkreis der Vasektomie
Frauen sind offenbar nicht immer schon besser als Männer. In einigen Dingen wie ersichtlich (denn zumindest ich habe noch nie erlebt, dass Männer die Frauen so bewertet haben) sogar schlimmer. Wieso ich das hier bringe? Man(n) sollte sich eine Vasektomie schon sehr gut überlegen. Wenn eine Beziehung zerbricht, merkt man(n) vielleicht, dass man(n) es nur für diese eine Frau getan hat. Das ist okay, wenn diese Frau die Mutter gemeinsamer Kinder ist oder ein Paar auch sonst ganz sicher, zusammen zu bleiben. Aber sonst ...

2) Dann aber umgekehrt mal etwas, was nun doch bestätigt, dass die Pille für die Frau (siehe vorherigen Eintrag) gefährlicher ist als keine Pille zu nehmen (eine Zeit lang hiess es, die Pille brächte auch Vorteile bei gewissen Krebsarten): https://www.20min.ch/story/so-stark-steigt-das-depressionsrisiko-bei-einnahme-der-antibabypille-an-schwedische-studie-273310633083
Und von daher lohnt sich eine Vasektomie vielleicht doch ... (Falls man keine bleibenden Schmerzen davonträgt.)

3) Ein weiterer Bericht, der zeigt, wie sehr Ärzte manchmal pfuschen: https://www.20min.ch/story/basel-mutter-stirbt-bei-geburt-hebamme-und-aerzte-angeklagt-546260125207
In der Schweiz ist allgemein zu viel Vertrauen in die Ärzte vorhanden. Es sind oft nur Menschen, die möglichst rasch möglichst viel Geld verdienen wollen. Zum Glück gibt es auch hier Ausnahmen. Wie einer, der sich bei meinem besten Freund für den unsäglich schlimmen Urologen Andrea Futterlieb dafür entschuldigt hat, dass der ihn so belogen hat.

Sorry für all die Männer, die mir Erlebnisberichte gesendet haben; ich mag nicht alle aufschalten. Ich fasse in aller Kürze zusammen: Etwa zwei bis drei Männer pro Monat melden sich bei mir (gemeint ist: neu; nicht: wieder). Bei einigen lässt der extreme Schmerz im Unterleib nach einigen Monaten nach, andere kämpfen wie anderswo in diesem Blog nachzulesen jahrelang oder ein Leben lang damit.

Freitag, 7. April 2023

DAS BRUSTKREBSRISIKO IST OFFENBAR GAR NICHT SO GROSS, WIE FRAU LANGE GEDACHT HAT

Nach neuen Erkenntnissen erhöht die Pille das Risiko zwar wirklich um rund einen Viertel, aber wie eine Expertin sagt: Frauen im gebärfähigen Alter haben ein sehr niedriges Risiko für Brustkrebs, deshalb ist eine Erhöhung um 20 bis 30 Prozent nicht so hoch, wie es den Anschein hat. Sie sagt: «In Zahlen ausgedrückt: Eine 20-prozentige Risikoerhöhung bedeutet, dass auf 50’000 Frauen eine zusätzliche Brustkrebserkrankung kommt.» Zudem hätten andere Faktoren einen viel höheren Einfluss: Übergewicht, ungesunde Ernährung und das Rauchen hätten einen viel grösseren Einfluss auf das Risiko als die Antibabypille. Ebenfalls steige das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, mit dem Alter an. Die meisten Frauen erkranken zwischen 50 und 70 Jahren.
Sprich: Dann, wenn sie sowieso nicht mehr fruchtbar sind. Warum also wirklich eine Vasektomie riskieren, die Schmerzen für den Rest des Lebens bringen können?

GEHÖRT BOTOX NUR NOCH VON ÄRZTEN APPLIZIERT?

An sich würde ich die Frage vor Jahren noch sofort bejaht haben. Und klar, es würde besser sein als sonst so Schönheitssalon-Tussen beiderlei Geschlecks (sic!), aber auch Ärzte, DIE SO ETWAS ANBIETEN (ich spreche nicht von allen Ärzten, sondern von jenen, die elektive Operationen und Ähnliches anbieten, wie eben Behandlungen mit Botox zur Wüstheitskorrektur) sind eben meist recht schlimme Menschen und fast alle in erster Linie am Geld interessiert.
Was es bräuchte, wäre eine viel strengere Kontrolle der Ärzte! Zumindest eben jener, die elektive OPs anbieten, also freiwillige Sachen, die nicht zwingend nötig sind oder zumindest empfohlen.

NEUE PILLE FÜR DEN MANN

Offenbar sind die Entwickler einer Pille für den Mann doch schon weiter, als man/frau allgemein so denkt. Der Wirkstoff TDI-11861 wurde absolut erfolgreich an Mäusen getestet. Absolut? Ja, er wirkte, als Salbe, die ersten zwei Stunden zu 100 Prozent. Auch in der dritten Stunde war es noch recht hoch. Erst später sind die Spermien wieder völlig normal da. Nebenwirkungen? Bisher hat man keine gefunden. Man wird nicht unfruchtbar, die Libido bleibt erhalten, die Salbe wirkt nicht auf Hormonbasis - alles klingt sehr, sehr gut. Und trotzdem soll es noch mehrere Jahre gehen, bis sie auf den Markt kommt. Warum? Sie muss jetzt noch an grösseren Tieren und dann an Menschen erprobt werden. Man(n) wünscht sich eine Beschleunigung wie bei den Corona-Impfstoffen (hey, ich bin KEIN Verschwörungs-Fuzzi!).

Samstag, 21. Januar 2023

UND EWIG DIESE GELDGIER

Und einmal mehr hat die Geldgier von Ärzten zu tausendfachem Leid geführt. Ein Berner Chirurg pflanzt Patienten eine künstliche Bandscheibe ein, die zuvor bei Versuchstieren klare Schäden hinterlassen hat. Er tut dies, weil er mit einer medizinischen Firma zusammenarbeitet, die ihm unter anderem dafür viel Geld verspricht. Heute steht er angeklagt vor Gericht, verleugnet aber alles. Zum Glück klagt in diesem Fall aber die Staatsanwaltschaft und ist recht gut dokumentiert. Siehe hier: https://www.watson.ch/schweiz/gesellschaft%20&%20politik/282898497-berner-chirurg-wegen-unausgereifter-implantate-angeklagt.
Bei der Sache mit dem Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom bleibt es leider meist bei den betroffenen Männern hängen und sie müssen selbst versuchen, gegen die verlogenen Urologen vorzugehen.
Einmal mehr also: Das Post-Vasektomie-Syndrom ist ein ganz schlimmes Schmerzsyndrom, das auftreten kann nach einer Vasektomie. Und zwar bei bis zu 15 Prozent der Männer, die sich dem Eingriff unterziehen.

Sonntag, 15. Januar 2023

BESSERES BEISPIEL

Manchmal hat man dann doch wieder das Gefühl, dass nicht alle Ärzte so schlimm sind wie viele Urologen (doch hatte ich das ja auch schon bemerkt und erwähnt; es gibt sogar einige, die entschuldigen sich für einen Kollegen wie Andrea Futterlieb). Denn bei diesem Artikel (https://www.20min.ch/story/runde-gesichter-sind-out-wangenfett-rausschneiden-liegt-im-trend-107900020479) wird zwar diese Schönheitstrend-Operation vorgestellt, was man/frau vielleicht gar nicht sollte. Dafür warnt er davor, dass sie unerwünschte Folgen haben könnte.
Fast noch besser ist eine Aussage eines Arztes, der meint, er führe diesen Eingriff nicht bei allen durch. Was ja heisst: Er ist nicht nur auf Geld aus, sondern versucht auch ethisch einigermassen korrekt zu sein.
Wenn doch nur der Andrea Futterlieb, dieser Unmensch, so gewesen wäre! Jetzt leiden mehrere Männerteile daran, von ihm behandelt worden zu sein, ohne Gewissen und Skrupel, Hauptsache Geld, auch wenn einige Patienten schon deutlich nicht für eine Vasektomie in Frage gekommen wären, wie etwa der MAE (siehe den allerersten Eintrag hier im Blog).

Donnerstag, 22. Dezember 2022

BESTES GESUNDHEITSSYSTEM-BLABLA UND FALSCHER OPIAT-ENTZUG

Ach, was die Medien mal wieder herumverbreiten: Heute steht im Berner BUND (Seite 31) und dem TAGESANZEIGER, dass wir in der Schweiz a) ein Gesundheitssystem hätten, das "weltweit zu den besten" gehöre. Sie wiederholen es mantramässig, bis sie und alle es glauben. Dabei haben wir zurzeit gerade Medikamentenengpässe, die Corona-Zeit zeigte, wie wenig wir auf solche Sachen vorbereitet sind, überall fehlt es an Personal, fast wöchentlich fliegt auf, dass irgendwo in einem Pflege- oder Altenheim ein/e Bewohner/in vom Personal nicht sachgemäss behandelt oder sogar gequält wurde; dazu sind unsere Aufklärungsblätter vor Operationen verglichen mit schon nur Deutschland, geschweige denn den USA, ein Witz! Und nicht zuletzt führen die Ärzte in diesem Gesundheitssystem, das "rentieren" muss, viel zu viele Operationen durch (denn Mitglieder aus Ärzte-Familien werden zum Beispiel bis zu vier Mal weniger operiert als Mitglieder sonstiger Familien). Aber es gäbe noch mehr: Etwa dass wir kaum einen Menschen je mit allen seinen Krankheiten betrachten, statt jede einzeln - und ich rede hier NICHT von der der alternativen Medizin!
b) Dafür sagt diese 'Expertin' da, in der Schweiz brauche man viel zu viel Opiate. Sie möchte sie eigentlich bloss noch in der Palliativ-Medizin sehen (und vielleicht noch nach Operationen, aber das sagt sie nicht einmal explizit). So ein Schmarrn: Denn Opiate nutzen auch bei chronischen Schmerzen meistens, da sie - wenn man sie einige Zeit genommen hat (mindestens drei Monate) - meistens die Schmerzen, selbst wenn die bereits Jahre bestanden haben, noch etwas senken können (der Effekt tritt circa ein zwei Wochen nach Absetzung der Opiate ein). Denn auch dies geht aus Untersuchungen hervor. Während die zitierte Expertin nur jene Studien erwähnt, die eine Abhängigkeitsgefahr feststellen.
Aber eben: Wieder einmal vom immer "besten Gesundheitssystem" zu reden ist eigentlich schon nur angesichts der Wartelisten vor Operationen und einer Unterteilung in drei Klassen von Patienten einfach ein Witz!

Dienstag, 20. Dezember 2022

NEUERE BEHANDLUNGSMETHODEN GEGEN DAS POST-VASEKTOMIE-SCHMERZSYNDROM

Das Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom ist eine Krux: Da wollte man(n) nur eine Vasektomie - und hat die heftigen Schmerzen im Unterleibsbereich jahrelang oder ein Leben lang noch dazu. Denn viele herkömmliche Therapieansätze versagen hier. Meist nutzen nur starke Schmerzmittel etwas, also Opiate.
Doch ab und zu gibt es neue Therapie-Ansätze:

1) Die eine Variante ist eine Gentherapie, mit der US-Forscher Versuchsratten von chronischen Schmerzen befreit haben. Eine einzige Spritze half den Tieren offenbar mehr als drei Monate lang, wie die Mediziner berichten. Sie spritzten die Gene, die eine schmerzstillende Wirkung entfalteten, direkt in den Rückenmarkkanal der Tiere. Wenn sich nun die Sicherheit und Wirksamkeit einer derartigen Behandlung auch beim Menschen erweisen würde, könnten unter anderem unheilbar kranke Krebspatienten davon profitieren, meinen die Autoren. Oder eben auch Männer mit dem PVSS. Vor allem liessen sich mit einer Gentherapie die starken Nebenwirkungen vermeiden, die bei einer üblichen Schmerzbehandlung mit Opiaten häufig auftreten. Siehe hier: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/wissenschaft-gentherapie-gegen-chronische-schmerzen/2889838.html
Was es in der Schweiz für viel Geld bereits gibt, ist diese Klinik, die mit Stammzellen arbeitet: https://swissmedica.org/innovative-therapy

2) Eine Variante, die schon hier ist, ist jene, die mit Erschütterungen arbeitet. Man(n) wird an ein Gerät angeschlossen, das die betroffenen Schmerzgebiete lokal mit kleinen Erschütterungen durchdringt. Hier die Ergebnisse einer Studie: "Vibratory treatment is another non-invasive therapeutic modality implemented in non-urological painful conditions such as fibromyalgia, muscle pain and diabetic neuropathy. Mechanical vibratory stimulation is believed to activate mechanoreceptors and competitively inhibit nociceptors in the PNS and CNS. The authors utilised a battery-operated massage ball to apply vibratory stimulation on the external rings of the ipsilateral testes of nine patients. Patients were instructed to use the devise for 20 min per day for 4 weeks. A reduction in the average and maximum daily pain was observed in 78% of patients. A reduction in the frequency of pain was also reported by 56% of patients." Man ist sich also nicht ganz sicher, warum es hilft, aber vielen hat die Methode geholfen. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC8451689/)

3) Das TENS-Gerät: In der Schweiz versucht man es bereits öfter mit dem so genannten TENS-Gerät. Dieses Gerät setzt durch zwei Elektroden, die man sich auf die Haut klebt, Stromstösse von einem Punkt zum anderen frei. Diese helfen dabei, den Schmerz zu 'übertönen' und ihn sich so 'abzugewöhnen', wenn man es etwas einfach formulieren möchte. Weiter kann es sein, dass es auch Verkrampfungen löst. Auf jeden Fall wird das Gerät bei vasektomierten Männern mit PVSS angewendet und einige berichten, es habe ihnen geholfen.

HEUTE EINMAL MEHR: FEHLER VON ÄRZTEN

Man denkt ja immer wieder, DAS könne HEUTE nicht mehr passieren. Tut es aber doch. Und auch bei uns in EUROPA. Hier: https://www.tagesspiegel.de/berlin/verwechslung-in-berliner-klinik-patient-wurde-auf-falscher-korperseite-operiert-8957257.html

MÄDCHENBESCHNEIDUNGEN SIND BEKANNT UND WERDEN BEKÄMPFT - ABER WAS IST MIT DEN KNABEN?

Für heute einmal das: Neuropathische Schmerzen in der gleichen Gegend wie beim Post-Vasektomie-Schmerzsyndrom. Denn: Rund 30 Prozent der Männer weltweit sind beschnitten. Meist wird die Vorhaut im Säuglingsalter aus religiösen Gründen entfernt. Über negative Konsequenzen wird kaum gesprochen.
Denn viele der Beschnittenen leiden ein Leben lang unter den Folgen ihrer Beschneidung und haben sogenannte neuropathische Schmerzen am Penis. Viele Folgen zeigen sich allerdings erst in der Pubertät. Ein Betroffener: «Besonders stark sind die Schmerzen beim Sex und nach dem Samenerguss.»
Sprich: Eigentlich sollte erst im Erwachsenalter entschieden werden, ob man(n) eine Vorhautbeschneidung möchte. Und erst, nachdem man(n) über mögliche Folgen aufgeklärt worden ist!

 

NEUE VERHÜTUNGSMETHODEN - KOMMEN WOHL DOCH NICHT SO SCHNELL

Immer wieder liest man von neuen Verhütungsmethoden,  die bald einmal auf den Markt kommen sollten. Ich schreibe hier bereits seit gut fünf Jahren immer mal wieder darüber. Und trotzdem ist nie eine der Methoden in Europa gängig geworden. Warum? Weil viel zu früh darüber berichtet wurde, weil die Anforderungen an neue Medikamente extrem hoch sind oder weil Nebenwirkungen nicht gesehen wurden, die man niemandem zumuten möchte.
Trotzdem wurde gerade wieder von einem nicht-hormonellen Vaginal-Gel berichtet, das den Wirkstoff Chitosan enthält (kommt aus den Schalen von Garnelen und anderen Krebstieren oder in Pilzen vor) und bewirken würde, dass der Schleim, der an der Pforte der Gebärmutter produziert wird, derart dick und fest würde, dass kein Spermium durchkäme. Ohne Spermien in der Gebärmutter und dem Eileiter auch keine Schwangerschaft. Der Versuch mit Schafen war erfolgreich.
Zudem soll dieses Gel für die Frau nicht jene Nebenwirkungen haben, die bisherige Gels oft haben, etwa solche auf Milchsäure-Basis, die zu Pilzinfektionen und allergischen Reaktionen führen können.
Siehe hier: https://www.20min.ch/story/vaginalgel-aus-garnelen-und-pilzen-soll-kuenftig-spermien-stoppen-922906153261

Samstag, 26. November 2022

"VIELE SIND SICH DER RISIKEN NICHT BEWUSST"

Im Berner Bund steht heute ein Artikel zu Schönheitsoperationen und dass ein Aufspritzen im Gesicht (Lippen, Stirn, Nase etc.) - selbst in der Schweiz, ja! - schon zur Blindheit geführt hat und zu weiteren gesundheitlichen Problemen. Die Risiken seien oft grösser, "als es den Personen, die sich ihnen unterziehen, bewusst ist". Den meisten, oft noch jungen Kundinnen und Kunden sei "auch nicht klar, dass es keine erwiesen wirksame Behandlung gibt, falls solche Komplikationen auftreten." Da tritt dann oft der Satz "ist behandelbar" im Aufklärungsblatt daher, der so beruhigend scheint. Aber juristisch heisst der nicht mehr, als was er ganz genau gelesen meint: Man kann es behandeln. BEHANDELN heisst aber nicht HEILEN. Es heisst nur, man kann etwas machen, man kann es versuchen, aber es kann sein, dass dann alles nichts nützt.
Und die Ärzte, die das auf ihr Aufklärungsblatt schreiben, sind dennoch fein raus. - Da gibt der Staat immer vor, er wolle seine Bürger schützen. Aber tut er das, ausser die Ärzte? Nein.

Und genau dasselbe ist es bei den Vasektomien. Wenn es da Probleme gibt, nämlich bei knapp 15 Prozent aller vasektomierten Männern ein jahrelang auftretendes oder sogar lebenslang bleibendes Schmerzproblem, so ist der Patient/Kunde der verarschte. Sozusagen.
Überlegen Sie sich eine Vasektomie lieber zehn Mal. Und wenn Sie ein Mal davon NEIN sagen möchten, dann machen sie es nicht.

Mittwoch, 16. November 2022

WAS KLEINIGKEITEN ÜBER ÄRZTE VERRATEN

Ja, manchmal sind es wirklich bloß Kleinigkeiten, die den Charakter der meisten Ärzte offenlegt. Ich habe für einige Zeit die Leitung des Verlags PRO LIBRO (https://prolibro.ch) übernommen (das ist - by the way - ein 5%-Job). In JEDEM bisherigen Buch stand hinten (bis auf Ausnahmen, wo das ganz offensichtlich nicht gegangen ist) Werbung für andere Bücher aus demselben Verlag drin. Nur bei einem, bei dem es durchaus Platz gehabt hätte, nicht: bei dem eines Arztes.
Und ich habe nachgesehen: Er wollte das nicht und lehnte es ab.
Was zeigt: Ärzte haben wirklich immer nur sich im Sinn, nie andere Menschen. Es geht um sie, um ihre Familie, um ihr Geld, um ihre Ehre. Ein kleines Plätzchen am Ende eines Buches, das anderen Autor*innen etwas Werbung bringen würde und üblich ist? Bei denen doch nicht!
 
W.z.b.w.

Der Anstoss zu diesem BLOG

WIE ALLES BEGANN

Nein, ich will nicht alles auf die Frauen schieben. Auch die Männer können einmal ihren Teil zur Verhütung beitragen. Und erst recht möchte...

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